Die Hohwachter Bucht und ganz besonders unser Wald auf der Steilküste trägt Spuren aus Jahrtausend alter Kultur.
Geschichte
Geschichte
Die Hohwachter Bucht und ganz besonders unser Wald auf der Steilküste trägt Spuren aus Jahrtausend alter Kultur.
"An gar vielen Orten unseres Landes wissen die Leute davon zu erzählen, wo eine goldene Wiege verborgen liegt. Am Oldenburger Wall, auf der Putloser Heide liegen sie. In einem kleinen Gebüsch dicht bei Friederikenhof liegen außer einer goldenen Wiege auch noch ein goldenes Kleid, 5000 Taler an Wert und andere Kostbarkeiten. Da geht auch eine verwünschte Prinzessin um."
Diese Geschichte ist uralt und wurde über viele Generationen überliefert. Vermutlich sind die goldenen Wiegen ein Sinnbild für ein besonderes Geschenk der Erde.
Wir haben seit Kindertagen jeden einzelnen Stein umgedreht und unter jedem Busch geschaut. Doch verbirgt sich hinter den goldenen Wiegen wohl ein anderer Schatz... vielleicht doch eher etwas Innerliches, oder einfach eine besonders schöne Landschaft....
(Quelle: "Heimatkunde des Kreise Oldenburg" von Fr. Böttger)
In Irland und Island spricht man ganz selbstverständlich von Feen und Gnomen, während auch hierzulande Wesen aus der sogenannten "Anderswelt" schon seit frühester Zeit allgegenwärtig waren. In Ostholstein und besonders auf Fehmarn gibt es viele Geschichten über die "Ünnererdschen": Zwerge mit roten, schwarzen oder grauen spitzen Hüten, Holzbotten mit Goldbeschlag. Sie lebten vorzugsweise in den urzeitlichen Hügelgräbern, zeigten sich aber nur ungern den Menschen, weil sie mit ihnen schlechte Erfahrungen gemacht hatten.
Sie waren oder sind besonders des Nachts aktiv, während sie am Tage zumeist als dicke Erdkröten unter Holunderbüschen erscheinen und kleine goldene Krönchen tragen. Sie gelten seit jeher als Hüter der Schätze der Erde und brachten denen Glück und Wohlstand, die ihnen mit Liebe und Respekt begegneten.